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Bauhaus Prospekt - 15.12.2019 - 31.1.2020 - Seite 78 - ABGELAUFENE AKTION *

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Prospekte Bauhaus - 15.12.2019 - 31.1.2020. Seite 78.
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KOLUMNE BAUHAUS BESUCH Natural born Fliesenleger Gerade wenn etwas „doch nicht so schwer sein kann“, braucht der Heimwerker mitunter Trost und Beistand. ZUR PERSON 78 Jan Weiler L 19_1526_BH_SCD_passt_Magazin_06_2019_S7879_Kolumne Jan Weiler_0619.indd 78 FOTO: Tibor Bozi DER SCHRIFTSTELLER Jan Weiler sorgte mit seinem familieneigenen „Pubertier“ für Aufsehen. Seine Geschichten über Kinder im schwierigen Alter wurden mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers fürs Kino verfilmt. Im Herbst 2017 gab’s zudem eine Serie im ZDF. Weiler lebt in Umbrien und Oberbayern, wo er regelmäßig Ausflüge ins nächstgelegene BAUHAUS unternimmt. eider gehöre ich nicht zu jenen Zeitgenossen, die Dinge auf Anhieb können. Es gibt solche Menschen. Die sehen etwas, verstehen es und handeln. Beispiel Holzboden verlegen: Ich kenne jemanden, der das tatsächlich einfach so gemacht hat, bei sich im Wohnzimmer. Er hat sich das woanders angeguckt, ist zum BAUHAUS Fachcentrum gefahren, hat dort alles Nötige besorgt und losgelegt. Unfassbar, zumal es am Ende auch genauso geworden ist, wie er sich das gedacht hat. Solche Leute sagen: „So schwer kann das ja eigentlich nicht sein“ – und dann ist es auch nicht so schwer. Jedenfalls für sie. Mich bringt diese optimistische Haltung in eine gewisse Verlegenheit, weil ich grundsätzlich der Meinung bin, dass alles entschieden schwerer ist, als es aussieht. Ich pflege daher eine gewisse Zurückhaltung bei handwerklichen Aufgaben, bin aber ein sehr guter Kunde des deutschen Handwerks. Andererseits muss man sich hier und da auch mal beweisen. Also sagte ich wider besseres Wissen vor Kurzem auch einmal, dass etwas ja nicht so schwer sein könne, kaufte alles ein, was ich brauchte, und legte los. Die Aufgabe bestand darin, einen Fliesenspiegel auf die Wand in der Küche zu dengeln. Ungefähr 60 Zentimeter hoch. Nun ja. Ich habe mir vorher Youtube-Tutorials angesehen und eine Anleitung ausgedruckt. Leider verstehe ich Anleitungen nicht, lese sie von hinten nach vorne, ignoriere Ausrufezeichen, überspringe Arbeitsschritte, die ich langweilig oder doof finde, weiß sowieso alles besser, mische Substanzen im falschen Verhältnis an (gilt auch für Longdrinks), warte nicht lange genug, bis etwas trocknet, und lege Werkzeuge immer dort ab, wo ich sie nicht mehr mit ausgestrecktem Arm erreichen kann. Als ich die vierte Fliese andrückte, fiel die erste von der Wand und zerbrach. Ich nahm eine neue und presste sie an die Stelle der ersten, worauf die vierte Fliese abfiel. Dann die dritte. Die zweite blieb komischerweise haften. Ich überlegte, ob ich die Dinger nicht einfach an die Wand dübeln sollte. Dübeln ist das Einzige, was ich wirklich kann. Aber ich hatte nicht genug Dübel, immerhin bräuchte ich dafür über 40 Stück. Und außerdem soll man nicht in Fliesen dübeln, das weiß jedes Kind. Ich änderte das Mischungsverhältnis des Klebers und begann von vorne. Diesmal blieben die Fliesen an der Wand und bildeten ein schönes, versetztes und etwas unstetes Muster. Es sah fast wie ein großes Versehen aus. Und es fiel im Familienkreis durch. Nichts als Gemecker. Man bestand auf einer glatten, praktisch fugenlosen Fläche. „Glatt und perfekt kann jeder Trottel, aber meine Legearbeit ist individuell, und das scheinbar Provisorische verrät den wahren Meister“, sagte ich. Dann purzelte eine Fliese aus der obersten Reihe. Ich fuhr zurück zum BAUHAUS, um zu fragen, was ich falsch gemacht hatte. Der Fachberater machte mir Mut, ging mit mir noch einmal Schritt für Schritt die Anleitung durch und sagte, es sei noch kein Meister vom Himmel gefallen. Zur Not könne man die Wand auch mit abwaschbarer Farbe streichen, dann brauche man gar keinen Fliesenspiegel. Als ich wieder nach Hause kam, waren meine Frau und die Kinder gerade fertig mit den Fliesen. Sie hatten alles neu gemacht. Man habe mir da nicht reinfummeln wollen, aber es sei zu verlockend gewesen und habe auch Spaß gemacht. Die Wand sah großartig aus. Glatt, gerade und nahtlos saßen die Fliesen über der Spüle. Ich fragte meine Frau, wie sie das hinbekommen habe, und sie sagte tatsächlich: „Ich dachte einfach, so schwer kann das ja eigentlich nicht sein. War es dann auch nicht.“ Ich mischte mir einen Gin Tonic, der mir beim Trinken deutlich zu stark vorkam. ILLUSTRATION: Till Hafenbrak Kolumnist Jan Weiler ist begeistert von der seelsorgerischen Kompetenz der BAUHAUS Fachberater Mehr Auswahl im Online-Shop 28.11.19 15:00

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