Bauhaus Prospekt - vom 29.12.2023 bis 30.06.2024 - Seite 14 *

thumbnail - Prospekte Bauhaus - 29.12.2023 - 30.06.2024 - Produkte in Aktion - Sonnenschutz, Saatgut, Hainbuche, Kompost, Bodentest. Seite 14.
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Alle reden vom Wetter. Wir auch. In 10 Schritten zum ­Klima-angepassten Garten Mal ist es zu heiß, mal zu trocken, mal zu nass – die Pflanzen im Gemüsegarten sehen sich neuen klimatischen Belastungen ausgesetzt. Wir erklären, wie man den Pflanzen den Wetterstress nimmt und wie man den Garten schon heute umgestalten sollte. ANPASSUNG IST WICHTIG 14 Die letzten Sommer w ­ aren ein Wechselbad der Gefühle für den Gärtner: Regelmäßig war es zu heiß und zu trocken, oft nur unterbrochen von einem Schwall Starkregen. Dazu im Winter kein dauerhafter Frost, stattdessen Sturm und andere Wetter-Extreme bis in das Frühjahr hinein. Anhaltende ­Wetter-Kapriolen gehen mit einer fortschreitenden Erwärmung einher. Aber trotzdem haben wir noch kein mediterranes Klima in Nordeuropa. Jeder Garten braucht jetzt Unterstützung, um dauer­ haft florieren zu können. Hier sind die ersten 10 Schritte zum klimagerechten Garten: Auf Klima­ gewinner setzen Die Pflanzenwelt des Südens ist auf dem Weg nach Norden: Die Walnuss gehört zu den (Klima-) Gewinnern. Genauso gut geht es Feige, Esskastanie, Kiwi, Maulbeere und sogar Erbsen in trocken-heißen Sommern. ­Weniger betroffen, weil vor der Trocken­periode geerntet, sind generell die Frühgemüse. 2 Die richtigen Sorten säen Modernes (Power-) Saatgut kann vieles besser und ist auf die aktuellen Klima-Bedingungen abgestimmt. Es ist veredeltes Saatgut, aber ohne Gentechnik. Die Saatkörner sind beson- www.bauhaus.info ders vital durch eine Hülle von natürlichen Wirkstoffen. Das Ergebnis ist ein besonders starker Keimling, der wenig Düngung benötigt und bereits trockenheitsverträglich ist. 3 EIN ­ ­VERÄNDERTES WETTER BRAUCHT ­VERÄNDERTE ­GÄRTEN Den Boden ­schützen Der Boden benötigt viel Humus und sollte vor Verdunstung geschützt werden. Deswegen sollte man die Bodenbearbeitung reduzieren. Das heißt hacken statt umgraben. Hilfreich ist auch eine Gründüngung und eine dicke Mulchschicht. Ein Verdichten des Bodens sollte dabei immer vermieden werden – also Vorsicht, wo man hintritt! 4 Wissen, was im Boden passiert Nur wer die Beschaffenheit seines Bodens kennt, kann ihn positiv beeinflussen. Trockener Sandboden oder schwerer Lehm? Also her mit dem pH-Bodentest! Weitergehende Informationen kann auch eine Bodenprobe bei der zuständigen Landwirtschaftskammer erbringen. Im BAUHAUS Stadtgarten kennt man alle Ansprechpartner. 5 Auch ohne Torf fruchtbar Wer mit torffreien Produkten arbeitet, erhält wertvolle Moore. Humus, Kompost & Co. ­treten an die Stelle. Danach muss aber intensiver gewässert werden, denn torffreie Substrate speichern Wasser nicht so gut. Hecken als 6 Wind- und ­Sonnenschutz Im Rahmen der Klimaveränderung werden Hecken – aus heimischen Vertretern wie Buche, Hainbuche und Weißdorn – immer wichtiger: Sie spenden Schatten, fördern das Mikroklima und geben Wind- und Staubschutz. Weiter sind sie ein wichtiger Rückzugsort für Vögel, Kleintiere und Insekten und geben dem Garten Struktur. Unverzichtbar! 7 Mischkulturen anlegen Keine Monokultur im Gemüsegarten! Stattdessen paaren wir Pflanzensorten miteinander, die sich gegenseitig schützen und beschatten. So wird das Beet weniger anfällig für Umwelteinflüsse und Schädlinge, die Ernte reichhaltiger. Gerade Kräuter sind gern gesehene Nachbarn im Beet. Wichtig: Trotz der Harmonie im Beet – Gießen nicht vergessen! 8 Insekten schützen Ohne Bienen wächst nichts im Garten, trotzdem sind sie durch den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft bedroht. Deswegen müssen wir den Insekten Rückzugsund Nistplätze bieten. Jeder Garten sollte eine „unordentliche Ecke“ haben, an der Brennnessel & Co. wachsen dürfen. Sandflächen sind für Wildbienen wichtig, Wasserschalen und Teiche lieben alle Insekten sowieso.

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